Nanotechnologie- Was ist das?
Nano kommt aus dem griechischem und bedeutet soviel wie Zwerg. Mit Nanotechnologie befasst man sich schon seit einigen Jahren und kommt in der Wissenschaft auf immer neue Entdeckungen. 1 Nanometer entspricht 1 Millionstel Millimeter, also mit dem bloßen Auge schon gar nicht mehr im Blick des Betrachters. Die Anwendungen, in denen mit Nano geforscht wird sind unter anderem in der Energietechnik, bei Brennstoffzellen oder sogar in der Informationstechnik. Also ein breites Spektrum in dem mittlerweile geforscht wird. Die Einsatzmöglichkeiten sind hierzu sehr vielfältig wie z.B. in der Halbleiterelektronik und der Optoelektronik oder auch der Nanoversiegelung.
In der Medizin dient es teilweise schon als Kontrastmittel oder einfach nur um neue Diagnostiken zu erstellen. Im Alltag findet man auch schon Die Nanotechnologie wie zum Beispiel bei dem bekannten Lotuseffekt, welche die selbstreinigende Oberfläche bedeutet. Sogar in der Richtung der Speicher und Prozessoren wird mittlerweile geforscht. Die Nanotechnologie arbeitet hierbei in der Grundlage immer kleiner Datenspeicher, mit immer mehr Speicher zu erstellen. Als Vater der Nanoforschung gilt Richard Feynman, der erstmals 1959 einen Vortrag über Nanotechnologie hielt. Mit Nanotechnologie werden versucht, die Veränderung von Atomen und Moleküle zu Definieren. Weiter geht die Forschung, um immer leichtere Motoren oder Karosserieteile für die Autobranche zu entwickeln. Die Eroberung der Nano-Dimension hat bereits eingesetzt und arbeitet sich mit kleinen Schritten nach vorne. Die Projektförderungen wurden seit 1998 in der Nanotechnologie vervierfacht. Die EU allein fördert die Nanotechnologie mit rund 740 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln, wo Europa an erster Stelle steht. Die Nanotechnologie wird in Deutschland bereits in vielen Bereichen eingesetzt, wodurch Deutschland einen Wissensvorsprung erreicht hat.
Die Forschung wurde 2002 neuausgerichtet und 2006 wurde für die Nanotechnologie ein erweiterter Aktionsrahmen erstellt, in dem die Erforschung und Verbreitung gebündelt sind. Denkt man aber auch bei all der Wissenschaft, an die Risiken und Gefahren? 2004 erschien ein Report, “Nanotechnologie. Kleine Teile – große Zukunft“, der viel beachtet und überraschend zu gleich war. In diesem Buch äußerte die Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re. Das die Nanotubes ähnlich Auswirkungen auf den Menschlichen Körper haben könnte, wie Aspest.
Im Jahre 2005 veröffentlichte die Allianz Versicherungs-AG eine Studie, die auf die Chancen und Risiken der Nanotechnologie hinwies. „Das eigentliche Risiko der Nanotechnologie, ist die Lücke, die zwischen ihrer dynamischen Entwicklung und dem Wissen um mögliche Gefahren und den gültigen Sicherheitsstandards zur Vermeidung negativer Auswirkungen besteht.“, so die beteiligten Allianz-Experten. Nanotechnologie wird also weiter ein umstrittenes Thema sein und bleiben. Auf der einen Seite wird sie befürwortet und auf der anderen Seite wird sie eindeutig abgewiesen.
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